Neben einem einsamen Bahngleis, etwa fünf Minuten zu Fuß vom Feld entfernt, befindet sich hier der rote Backsteinkern des Dorfes: Hitzackers ehemaliger Bahnhof. Die Deutsche Bahn hatte das dreistöckige Gebäude vor Jahren mit einem kleinen Turm und runden, gewölbten Fenstern versteigert. Der Verein Kulturbahnhof Hitzacker – auf Englisch der “Kulturbahnhof” oder kurz “Kuba”, kurz “Kuba” – gewann die Ausschreibung. In der Eingangshalle des Gebäudes befinden sich Flyer für die Flüchtlingshilfe, Yogakurse und die Wendland-Saatgutbörse sowie Auszüge aus verschiedenen linken Traktaten, die auf Recyclingpapier gedruckt sind. Das Dorf hat sein Büro im zweiten Stock; im Nebenraum befindet sich ein Holzmodell, mit kleinen Häusern, die über eine grüne Fläche gestreut sind. Das ist die Zukunft. Herr Kuhestani, ein gut aussehender Mann mit einem großen silbernen Ring am Finger, wäre ein perfektes Modell für Einwanderung und Integration. Er hat eine Maurerausbildung absolviert, arbeitet als Handwerksmeister und spricht sehr gut Deutsch. Aber auch er ist ein weiteres Beispiel dafür, was für das Dorf der Zukunft schiefgehen könnte.

Die Zwischenvariante ist das Dreiständerhaus oder dreipfosten Bauernhaus. Dies ist eine asymmetrische Version der zwei- und vierteiligen Bauernhäuser, in denen sich der Dachkamm fast direkt über einer der Deele-Wände befindet. Auf dieser Seite sind die Traufen wie die auf dem Vierständerhaus, oft auf Höhe der Deele-Decke. Auf der anderen Seite sind die Sparren wie die eines Zweiständerhauses angeordnet. Oft ist der untere Teil des Daches beidseitig befestigt. Barock trifft Bauhaus – Die niedersächsische Stadt Celle startet mit neuen touristischen Erlebnissen in beiden Sprachen Deutsch und Englisch ins Bauhaus-Jubiläumsjahr Sowohl Herr Stichling-Pehlke als auch Herr Hagelstein sind gebürtige Hamburger, leben aber seit einiger Zeit im niedersächsischen Wendland. Herr Hagelstein bezeichnet sich selbst als Anarchist und verbrachte in den 1980er Jahren Zeit damit, Häuser zu besetzen. Herr Stichling-Pehlke lebte viele Jahre in Gemeinden und mag seine Hose bunt.

Er sieht das Dorf als eine einzigartige Lösung für einige Probleme Deutschlands: Flüchtlinge integrieren, Einkommensungleichheit beheben und Platz für die alternde Bevölkerung des Landes außerhalb der Großstädte schaffen. Viele dieser Bauprojekte wie die bunten, beeindruckenden rot-blauen Häuser im Gut “Italienischer Garten” sowie andere Haesler-Gebäude wie das “Direktorenhaus” und das Haesler Museum, in denen Liebe zum Detail liegt, sind öffentlich. Geräumiges Mehrgenerationenhaus im Fachwerkstil Die Gemeinde Eystrup liegt neben der Stadt Hoya im Zentrum von Niedersachsen an der Weser…